SEO-Grundlagen
SEO selber machen oder Agentur beauftragen?
SEO selber machen lohnt sich für die Grundlagen: Google-Unternehmensprofil pflegen, Bewertungen sammeln, echte Kundenfragen auf der Website beantworten – das kannst du ohne Agentur, und du solltest es sogar. Eine Agentur rechnet sich, sobald Strategie, Technik und Kontinuität gefragt sind oder deine Zeit schlicht mehr wert ist als der Stundensatz des Profis.
Was du sehr gut selbst machen kannst
- Google-Unternehmensprofil pflegen: Kategorien, Öffnungszeiten, Leistungen, echte Fotos, regelmäßige Beiträge. Unsere 9-Schritte-Anleitung führt dich durch.
- Bewertungen aufbauen: Jeden zufriedenen Kunden aktiv bitten – per QR-Code, Link in der Rechnung oder persönlich. So wird daraus ein Prozess.
- Kundenfragen beantworten: Schreib die zehn Fragen auf, die dir Kunden am Telefon stellen, und beantworte sie ehrlich auf deiner Website. Das ist besserer SEO-Content als das meiste, was Agenturen als „Content-Paket“ verkaufen.
- Einheitliche Firmendaten: Name, Adresse, Telefonnummer überall identisch halten – Google, Verzeichnisse, Social Media.
Wo es ohne Erfahrung zäh wird
Technik: Ladezeiten, Indexierung, strukturierte Daten, saubere Seitenarchitektur – hier entscheiden Details, die man erst nach vielen Projekten zuverlässig erkennt. Ein technischer Fehler kann monatelange Content-Arbeit entwerten, und du merkst es nicht einmal.
Strategie: Welche Keywords bringen Umsatz statt nur Besucher? Welche Suchintention steht hinter „Physiotherapie Potsdam Kosten“? Wer hier falsch priorisiert, optimiert monatelang am Bedarf vorbei – der teuerste Fehler im Selbermach-SEO.
Kontinuität: Der häufigste Grund, warum Selbermach-SEO scheitert, ist kein fachlicher. Es ist der Alltag. Nach drei motivierten Wochenenden kommt das Tagesgeschäft, und die Rankings warten vergeblich. SEO belohnt den, der dranbleibt – das ist die ganze unbequeme Wahrheit.
Die ehrliche Rechnung
Setze deinen eigenen Stundensatz an – sagen wir 80 € als Unternehmer. Für solides Selbermach-SEO brauchst du realistisch 5 bis 10 Stunden im Monat plus Einarbeitung. Das sind 400 bis 800 € an Opportunitätskosten, ungefähr der Preis einer regionalen Betreuung – nur dass der Profi in derselben Zeit mehr schafft und weniger Umwege geht. Rechnet sich Selbermachen trotzdem? Ja, wenn dein Kalender Luft hat, dein Markt klein ist und du Freude daran findest. Viele unserer Leser fahren gut mit dem Mittelweg: Grundlagen selbst, Strategie und Technik vom Profi.
Der Mittelweg, den wir am häufigsten empfehlen
Start mit einem professionellen Fundament: Strategie, Technik, Struktur und die wichtigsten Seiten einmal richtig aufsetzen lassen. Danach übernimmst du die Pflege – Beiträge, Bewertungen, Profil – mit einem klaren Fahrplan. So kommen die Kosten einmalig, das Wissen bleibt bei dir, und für Quartals-Checks holst du dir punktuell Unterstützung. Genau dieses Modell bieten wir übrigens an, weil es für kleinere Unternehmen am Ende des Tages am ehrlichsten ist.
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